Internet in der WG muss nicht kompliziert sein. Mit der richtigen Vorbereitung — wer unterschreibt, wer zahlt, was bei einem Auszug passiert — läuft alles reibungslos. Diese Anleitung erklärt alles Schritt für Schritt.
Wer schließt den Internetvertrag in der WG ab?
Ein Internetvertrag in Deutschland wird immer auf eine Person abgeschlossen — in der Regel der Hauptmieter oder ein WG-Mitglied, das sich dazu bereit erklärt. Diese Person ist rechtlich für alle Zahlungen verantwortlich.
Zahlen WG-Mitbewohner ihren Anteil nicht, fordert der Anbieter trotzdem den vollen Betrag vom Vertragsinhaber. Klärt das intern und haltet Absprachen schriftlich fest — z. B. per WG-Vereinbarung oder Splitwise.
Tipps zum Vertrag:
- Wählt Tarife mit kurzer Laufzeit oder monatlicher Kündigung — so lässt sich der Vertrag bei einem Auszug leichter umschreiben oder kündigen.
- Prüft, ob eine Vertragsübertragung auf eine andere Person möglich ist.
- Vermeidet 24-Monats-Verträge, wenn die WG-Zusammensetzung wechseln könnte.
Kostenaufteilung: So klärt ihr das fair in der WG
Am einfachsten: die monatliche Rechnung gleichmäßig aufteilen. Beispiel: 45€/Monat bei 3 Personen = 15€ pro Person.
Praktische Wege für die Abrechnung:
- Splitwise — kostenlose App für gemeinsame Ausgaben in der Gruppe
- Dauerauftrag — jeder überweist automatisch monatlich seinen Anteil
- Bar — am einfachsten, aber weniger zuverlässig
Legt einen festen Zahlungstermin fest (z. B. bis zum 5. des Monats) und notiert das in euren WG-Regeln.
Welche Internetgeschwindigkeit braucht eure WG?
Faustregel: mindestens 50 Mbit/s pro Person. Macht einen Speedtest und teilt das Ergebnis durch die Anzahl der Bewohner.
Bei 3+ Personen in der WG ist ein Glasfaser-Giga-Tarif (~55–75€/Monat) aufgeteilt oft günstiger als wenn jeder sein eigenes Mobilinternet bezahlt. Dazu kommt die höhere Stabilität für Videocalls und Homeoffice.
Die Fritz!Box bietet ein separates Gäste-WLAN, Kindersicherung und Bandbreitenpriorisierung für einzelne Geräte. Deutlich praktischer als der Standardrouter vom Anbieter — und einmalig kaufen spart langfristig Mietgebühren.
LTE/5G-Router als Alternative für die WG
Kein Festnetzvertrag gewünscht? Eine Option: LTE/5G-Router mit SIM-Karte. Jede Person zahlt ihre eigene Prepaid-SIM, alle nutzen denselben Router.
- Vorteil: nicht adressgebunden, leicht beim Umzug mitzunehmen
- Nachteil: geringere Geschwindigkeit als Festnetz, abhängig vom Mobilfunksignal
- Geeignet für WGs mit häufig wechselnden Mitbewohnern oder temporärem Wohnen
Internet-Anbieter für WGs in Deutschland
Vodafone
Vodafone Kabel ist in den meisten Großstädten verfügbar und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für WGs. Hohe Geschwindigkeit, stabile Verbindung.
Ideal für WGs mit Kabeldose Tarife → *O2
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